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Löwenstarkes Jubiläum: 10. “Blues Night” im Quadrat

Itzehoer „Lions Club“ startet Vorverkauf für einmaliges Doppel-Konzert der Blues-Stars

Itzehoe (lb). Wenn gleich zwei aktuelle Gewinner des „German Blues Award“ auf einer Bühne zusammen auftreten, dann ist das durchaus eine kleine Sensation: Am 3. November 2012 wird das zum allerersten Mal der Fall sein – in Itzehoe. Im Autohaus „Eskildsen“ bietet der Itzehoer Lions-Club zum 10-jährigen Jubiläum seiner „Blues-Night“ erstmals ein Doppelkonzert, und zwar eines der Extraklasse. Von 20 bis 24 Uhr bieten die besten Blues-Musiker der Republik in der Störstadt SwingingBlues und BluesRock in meisterhafter Form für einen guten Zweck. Es kommen: "BB & the Blues Shacks" sowie “Jessy Martens & Band“.bbPressefoto02
„Die BB’s sind wohl die beste Blues Band, die ich in Deutschland je gehört habe“, urteilt Götz Alsmann vom WDR. „Fetzige handgemachte Musik mit Schwung und Gefühl“, schreibt „GALA“. „Sie sind die Besten da draußen“, meint Radiomoderator Jeff Scott aus Los Angeles. "BB & the Blues Shacks" gehören zweifelsohne zu den Top-Blues-Bands der Welt. Und wenn Star-Produzent Leslie Mandoki von einer „herausragenden Sängerin“ spricht, dann weiß er, wovon er redet: von  Jessy Martens. Ansonsten mögen internationale Vergleiche mit Bette Midler, Tina Turner oder Janis Joplin der Hamburger Sängerin schmeicheln. Jessy Martens hat im Herbst bereits ihre vierte CD veröffentlicht und damit erneut eine geballte Ladung aus Rock, Blues, Soul und gefühlvollen Balladen produziert.
Wofür die Einnahmen der diesjährigen „Blues-Night“ genau verwendet werden sollen, das lässt der Organisator und zukünftige Lions-Präsident Peter Geschke zunächst noch offen. „Für soziale Zwecke“, das steht fest. Fest steht ebenfalls: Getreu dem internationalen Lions-Motto „we serve“ („wir dienen“), werden die Mitglieder des Itzehoer Lions Clubs am Sonnabend, 3. November, ihre Gäste noch deutlich bis nach Mitternacht entsprechend bedienen. „Beste Musik hören, einen schönen Abend mit interessanten Menschen verbringen und gleichzeitig etwas wirklich gutes tun – das ist das Ziel“, so Lions-Organisator Peter Geschke. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.lc-itzehoe.de.JessyBandPresse11
Eintrittskarten für das einmalige Doppelkonzert anlässlich der zehnten „Lions Blues Night“ am 3. November im Itzehoer Autohaus Eskildsen, Potthofstraße 7, gibt es diesmal bereits ab dem 15. Mai für 20 Euro im Vorverkauf (statt für 23 Euro an der Abendkasse). Schüler, Studenten und Azubis zahlen vorab sogar nur 15  Euro. Beginn des vergünstigten Vorverkaufes ist der 15. Mai, Karten gibt es
bei Optiker Fuhlendorf, Juwelier Mantei, Landhaus Apotheke, Autohaus Eskildsen sowie bei Flickenschild Whisky & Cigars – und an der Abendkasse (sofern nicht ausverkauft).


35.000 Euro gegen die weltweite Blindheit
 
Itzehoer „Lions Club“ fördert erfolgreiches Augenarzt-Stipendium in Tansania

Itzehoe / Kilimandscharo (lb). Der einst „Kaiser-Wilhelm-Spitze“ genannte Kilimandscharo ist mit 5.893 Metern über N.N. das höchste Bergmassiv Afrikas. Viele Menschen können das aber vor Ort gar nicht sehen – sie sind blind. Das soll sich ändern, auch Dank der Hilfe aus dem rund 7.000 Kilometer Luftlinie entfernten Kreis Steinburg. „Es war ein arbeitsreicher und schwieriger Teil, aber ich war imstande, alle Prüfungen zu bestehen“, schreibt Dr. Mchikirwa Senzota Msina an den Itzehoer „Lions Club“. Die Ärztin aus dem afrikanischen Tansania absolviert derzeit mit finanzieller Unterstützung der Itzehoer „Löwen“ eine vierjährige Facharztausbildung zur Augenärztin an der „Tumaini Universität“ in Moshi.
Ihr Bericht liest sich zu Beginn für Laien eher langweilig: „Wir absolvierten Anatomie, Physiologie, Biochemie, Pathologie, Arzneimittellehre, Immunitätsforschung, Forschungsmethodik und Biostatistik.“ Demnach hat es das Studium aber in sich. „Es war interessant für mich festzustellen, dass ich vier Jahre meines Lebens dazu verwenden werde, ein Organ zu studieren, das gerade einmal acht Gramm wiegt“, schließt sie ihren Bericht augenzwinkernd. Das Ergebnis des ersten Studienjahres kann sich dabei nach Aussage ihrer Professoren sehen lassen: „Dr. Mchikirwa Senzote Msina hat sehr erfolgreich am 1. Jahr des 4-Jahres Programms zum Master auf Medizin (Ophtalmology) teilgenommen. Sie absolvierte ihre 7 MAT´s mit 5 x B (= gut), 1 x B + (sehr gut) und 1 x A ( exellent).“ Diese Leistung kommt offenbar nicht von ungefähr: „Mein Dank gilt unseren Lehrern, die immer für uns da waren, sowie den deutschen ‚Lions’ für meine Förderung.“, heißt es im Schreiben der 32-jährigen Medizinerin (Foto: rechts).Mchikirwa
Der Kampf von „Lions International“ gegen die weltweite Blindheit unter dem Titel „SightFirst“ hat Tradition: „SightFirst“ ist eine der sogenannten Langzeitactivities der „Lions“ zur Bekämpfung von vermeidbarer Blindheit. Immer noch sind mehr als 37 Millionen Menschen von starker Sehbehinderung oder sogar Erblindung betroffen, davon leben zirka 90 Prozent in den sogenannten Entwicklungsländern. Zwölf von 15 Menschen müssten aber gar nicht blind sein, wenn Sie geeignete Hilfe bekämen. Die „Lions“ haben diese Probleme schon vor Jahrzehnten erkannt, weshalb allein die deutschen „Löwen“ für ihre Projekte zur Verhütung von Blindheit seit 1992 mehr als 15 Millionen Euro bereit gestellt haben. Weitere Informationen gibt es auch im Internet auf des Seiten vom Hilfswerk der deutschen Lions (HDL) unter www.lions-hilfswerk.de.
Dr. M
chikirwa Senzota Msina wird im afrikanischen Tansania an der „Tumaini University“ in Moshi ihr Facharztstudium im Jahr 2015 abschließen. Die Kosten von 35.000 Euro – nach Abzug der Bundeszuschüsse aus dem Berliner Entwicklungshilfeministerium – sind bereits durch den Itzehoer Lions Club komplett bezahlt.


„Lions“ stillen „Löwenhunger“

Stiftung unterstützt Grundschulangebot – Kritik an Umsetzung beim „Teilhabepaket“

Itzehoe (lb). Ob Leon, Cem, Rachel oder Isabel, sechs oder neun Jahre alt, Kinder von Einwanderern, Alleinerziehenden oder Doppelverdienern: sie alle eint eines – das gemeinsame Mittagessen an der Grundschule im Itzehoer Stadtteil Edendorf (Schleswig-Holstein). Seit gut einem halben Jahr bietet der Förderverein der Schule neben einer über neunstündigen Betreuung auch eine warme Mahlzeit pro Schul-Tag an. „Durchschnittlich gehen derzeit rund 100 Essen pro Woche über den Tisch“, so der Vorsitzende des Fördervereins der Grundschule Edendorf, Lars Bessel, „bei rund 190 Schülerinnen und Schülern eine beachtliche Zahl.“

LionsspendeGSE

Finanziert wird das Angebot zumindest für nachweislich bedürftige Familien anteilig über das sogenannte „Bildungs- und Teilhabepaket“ der Bundesregierung. Zwei der drei Euro je Mittagessen zahlt der Staat. Die notwendige Grundausstattung wie Thermen, Teller und Besteck wurde dagegen nicht bezahlt. Hier sprang nun die Stiftung des Lions Club Itzehoe mit 500 Euro ein. „Ohne dieses Geld wäre die gute Idee nicht umsetzbar gewesen“, ist sich Bessel sicher. Und Jürgen Dohrn, Vorstandsmitglied der Itzehoer Lions-Stiftung ergänzt: „Uns liegt die Kinder- und Jugendförderung vor Ort besonders am Herzen.“

Doch neben der Freude macht sich im Förderverein auch Unmut breit: „Wir danken dem Steinburger Landrat Dr. Dr. Jens Kullik für sein Lob unserer Arbeit, doch genau die wird aus Berlin torpediert“, so Lars Bessel. Außer der Tatsache, dass für die genannte Grundausstattung die Lions-Stiftung und der örtliche „Lidl“-Supermakt einspringen mussten, nennt der Vorsitzende ein weiteres Beispiel: Ein Kind bekommt zwei Euro Zuschuss pro Mittagessen in der Betreuung. Die naheliegender Weise dazugehörige Betreuung wird jedoch nicht bezahlt. „Das wurde in Berlin schlicht vergessen“, heißt es aus dem Kreishaus. Außerdem ist der Verwaltungsaufwand laut Bessel immens, „unser Schatzmeister ist ehrenamtlich tätig, muss aber tagelang irgendwelche Dreifach-Belege für Kreis, Stadt oder Jobcenter ausfüllen und zum Schluss noch sieben Euro bei den Familien hinterherlaufen – das geht so einfach nicht.“

Mit den Spenden konnten nun wenigstens für den Schul-Förderverein kostenneutral die notwendigen Thermen finanziert werden, um dem zunehmenden „Löwenhunger“ der Edendorfer Kinder mit einem warmem Mittagessen begegnen zu können. Die „Lions-Stiftung“ schüttet dabei nur Zinsüberschüsse aus, weshalb jede Spende ins Grundvermögen der Stiftung mehr als willkommen ist, so Dohrn. Nähere Informationen auch im Internet unter www.lions-club-itzehoe.de und www.grundschule-edendorf.de.


 


“US-Melvin for GE-Joachim“

Itzehoer Optiker erhält exponiert seltene Ehrung der internationalen “Lions“

Itzehoe (lb).  Es war ein besonderer Brief, aus Illinois, USA. Und es war ein besonderer „Postbote“:   Nordddeutschlands Lions „Distrikt-Governor“ Hans-Albert Schultz. Joachim Fuhlendorf aus Itzehoe (li.) bekam die seltene internationale „Melvin-Jones-Fellow-Plakette“ verliehen.
Der Optik- und Hörgeräte-Meister Fuhlendorf aus Itzehoe engagiert sich seit Jahrzehnten für den Lions-Club. Er war nicht nur turnusgemäß deren Präsident, sondern setzte sich auch sonst intensiv für deren Belange ein. „Was wäre“, fragte Melvin Jones bereits 1917, „wenn diese Männer, die aufgrund Ihres Ehrgeizes, Ihrer Intelligenz und Ihrer Ambitionen so erfolgreich sind, ihr Talent zum Wohle ihrer Gemeinden einsetzen würden?“ Auf diese Frage hin trafen sich Delegierte verschiedener Herrenclubs in Chicago / USA, um am 7. Juni 1917 den „Lions Club International“ ins Leben zu rufen – mittlerweile die größte ehrenamtliche Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) der Welt (mit über 1,4 Millionen Mitgliedern).Fuhlendorf
Joachim Fuhlendorf aus Itzehoe ist das beste Beispiel für genau diese Tradition, so der Lions-Beauftragte für Norddeutschland, Hans-Albert Schultz. Dessen höchstmögliche Auszeichnung als „Distrikt-Governor“ ist eben dieser „Melvin-Jones“. Fuhlendorf war und ist neben seiner Tätigkeit als Präsident in unterschiedlichsten Verwendungen im Itzehoer Lions-Club aktiv, derzeit als Beauftragter für „Sight-First“, das Anti-Blinden-Programm der internationalen „Lions“. In diesem Zusammenhang hat allein der Itzehoer Club im Jahr 2011 mehr als 35.000 Euro für die Ausbildung einer Augenärztin in Tansania / Afrika finanziert.
Zudem verantwortet  Fuhlendorf
jetzt das bundesweit beachtete „Stiftungsmodell“ der Itzehoer „Löwen“.
Die Ehrung während des üblichen Itzehoer Clubabends hat „Daddel“ Fuhlendorf sichtbar gerührt. Er nahm sie entgegen mit den Worten des Namensgebers Melvin Jones: „Man kann erst viel erreichen, wenn man anfängt, etwas für andere zu tun.“ Joachim Fuhlendorf ist nun weltweit ein „Melvin-Jones-Fellower“ …


 


... und immer unter dem einen Motto:


We serve - Wir dienen!


Itzehoe, die Stadt im Grünen


 
 
 
 
 
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